Erstmalig liegt der Anteil der Kartenzahlung am Einzelhandelsumsatz auf Augenhöhe mit dem Barzahlungsumsatz. Einer auf dem Kartenkongress vorgestellten Studie des EHI nach, wurden im vergangenen Jahr 48,6 Prozent des Umsatzes im Handel mit Karten bezahlt, 48,3 Prozent in bar. Damit setzt sich ein seit Jahren anhaltender Trend zur Kartenzahlung fort, der im vergangenen Jahr vor allem durch die Zugewinne der Girocard geprägt wurde, deren Anteil um 3,8 Prozentpunkte auf jetzt 30,1 Prozent gestiegen ist. „Die Zahlen zeigen erneut, dass das Girocard-Verfahren das beliebteste Zahlungsmittel der Kunden im stationären Einzelhandel ist. Aber auch die Girocard muss sich weiterentwickeln, um künftig den Anforderungen von Verbrauchern und Handel an ein modernes Zahlungsverfahren genügen zu können“, so HDE-Zahlungsexperte Ulrich Binnebößel. Alle Zahlverfahren müssten sich an das veränderte Einkaufsverhalten und die verschwimmenden Grenzen zwischen Online-Handel und stationärem Geschäft anpassen.

Die Stimmung der Verbraucher zeigt im April 2019 insgesamt ein uneinheitliches Bild. Einkommenserwartung und Anschaffungsneigung legen auf ohnehin hohem Niveau zu, während die Konjunkturerwartung einen wesentlichen Teil ihrer Vormonatsgewinne wieder abgeben muss. Für Mai prognostiziert GfK für das Konsumklima einen Wert von 10,4 Punkten. 

Das Eventprogramm für den deutschen Facheinzelhandel bietet reichlich Inspiration. Es gibt kreative Impulse für die Ladengestaltung und bietet Unterstützung bei Kommunikation und Verkaufsstrategie. Auch Einzelhändler und Dienstleister, die ihr Know-how in Sachen Webshops und Online-Marketing ausbauen möchten, sind hier genau richtig. Angeboten werden die Vorträge auf der Bühne in der Style City in Halle 8.0. Jede Menge spannende und hilfreiche Vorträge finden an allen drei Messetagen auf der Vortragsbühne der Tendence Academy statt. Experten sprechen zu Themen wie Digitalisierung des Handels, die Zukunft des Orderns, Social Media, florale Vielfalt oder Storeinszenierungen. Sie präsentieren auf der Vortragsbühne in der Halle 8.0 die besten E-Commerce-Strategien und zeigen, wie attraktive Sortimente zusammengestellt werden. Die Tendence findet vom 29. Juni bis 1. Juli 2019 statt.

 

 

Die Stimmung der Verbraucher zeigt im März 2019 insgesamt ein etwas ausgewogeneres Bild als im Vormonat. Die Konjunkturerwartung legt wieder zu. Dagegen verlieren sowohl die Einkommenserwartung als auch die Anschaffungsneigung etwas. Für April prognostiziert GfK für das Konsumklima einen Wert von 10,4 Punkten nach revidiert 10,7 Punkte im März. Der Absturz der Konjunkturerwartung ist mit dem aktuellen Anstieg – zumindest für den Moment – gestoppt. Zudem schließt sich die Schere zwischen dem Konjunkturindikator und der Einkommenserwartung wieder etwas. Denn Letztere muss etwas von ihrem sehr guten Niveau abgeben. Ähnlich geht es der Anschaffungsneigung, die ebenfalls Einbußen hinnehmen muss. Folglich erleidet das Konsumklima nach einem zufriedenstellenden Start in das Jahr 2019 einen kleinen Dämpfer.

Auf PLMAs internationaler Fachmesse „Welt der Handelsmarken“ 2019, die vom 21. bis 22. Mai im hiesigen RAI Exhibition Centre stattfindet, werden mehr als 15.000 Fachbesucher aus 120 Ländern erwartet. Zu den Besuchern gehören neben Einzelhändlern, die Supermärkte, Hypermärkte, Discounter, Drogerien und Kaufhäuser repräsentieren, auch Importeure und Exporteure, Hersteller, Berater, Handelsvertreter sowie Fachleute für Verpackung und Design. Mehr als 2.600 ausstellende Unternehmen – so viele wie nie zuvor – sind auf der Messe mit Ständen vertreten. Die Aussteller sind Hersteller und Lieferanten von FMCG-Produkten einschließlich Lebensmitteln und Nonfood-Artikeln aus mehr als 70 Ländern. Darüber hinaus erwarten 61 nationale und regionale Pavillons ihre Besucher. Mehr als 300 Aussteller von Haushaltsartikeln und über 300 Aussteller von Haushaltswaren und Heimwerkerartikeln stellen aus. Die Ausstellungsfläche der „Welt der Handelsmarken“ erstreckt sich über 15 Hallen im RAI Centre, aufgeteilt in drei Hauptkomplexe, wobei im Holland-Komplex die Nonfood-Produkte ausgestellt werden .Einen Tag vor der Messeeröffnung lädt die PLMA zu einem Seminarprogramm im Forum Zaal des RAI ein. Hier halten Branchenexperten Vorträge zu verschiedenen Themen. Außerdem werden die Gewinner der „International Salute to Excellence Awards“ 2019 bekannt gegeben.

Die Stimmung der Verbraucher zeigt im Februar 2019 ein gemischtes Bild. Während die Einkommenserwartung stabil bleibt, verliert die Anschaffungsneigung ihre Vormonatsgewinne wieder. Die Konjunkturerwartung setzt dagegen ihre steile Talfahrt fort. Da auch die Sparneigung weiter sinkt, prognostiziert GfK für das Konsumklima im März einen gegenüber dem Vormonat unveränderten Wert von 10,8 Punkten. Die Schere zwischen Konjunktur- und Einkommenserwartung öffnet sich auch im Februar weiter. Während die Einkommensaussichten ihr überaus gutes Niveau behaupten, setzt der Konjunkturindikator seine Talfahrt ungebremst fort. Die Anschaffungsneigung verliert die Vormonatsgewinne nahezu vollständig. Da eine sinkende Sparneigung stützend wirkt, bleibt das Konsumklima unverändert.


Die Stimmung der Verbraucher zeigt zu Jahresbeginn ein für das Konsumklima positive Entwicklung. Einkommenserwartung und Anschaffungsneigung können ihr ohnehin hohes Niveau noch einmal übertreffen. Dagegen werden die generellen konjunkturellen Aussichten zum vierten Mal in Folge weniger optimistisch eingeschätzt. Für Februar sagt GfK einen Konsumklima-Wert von 10,8 Punkten nach revidiert 10,5 Zählern im Januar voraus. Aufgrund des guten Starts in das Jahr prognostiziert GfK für 2019 eine Zunahme des privaten Konsums in Deutschland von 1,5 Prozent. Die Schere zwischen den Konjunktur- und Einkommensaussichten geht auch zu Jahresbeginn weiter auseinander. Zudem kann im Sog einer steigenden Einkommenserwartung auch die Anschaffungsneigung ihre Vormonatsverluste komplett kompensieren. Da auch die Sparneigung im Januar sinkt, kann das Konsumklima um 0,3 Punkte zulegen.


Die Verbraucherstimmung in Deutschland zeigt im November ein im Großen und Ganzen moderateres Bild. Der Indikator Konjunkturerwartungen der Konsumenten verliert 1,6 Zähler und sinkt damit auf 17,4 Punkte. Dies ist der zweite Rückgang in Folge. Zurückgehende Konjunkturerwartungen lassen im November auch die Einkommenserwartung sinken. Mit einem Minus von 4,2 Zählern sinkt der Einkommensindikator auf 50,2 Punkte. Dies ist der niedrigste Wert im aktuellen Jahr, aber immerhin noch gut zwei Zähler mehr als im November 2017. Trotz des insgesamt schwieriger gewordenen Umfeldes behauptet sich die Anschaffungsneigung im November. Sie legt sogar noch einmal leicht zu. Mit einem Plus von 1,6 Zählern klettert der Indikator auf 57,5 Punkte. Als Folge der im Großen und Ganzen moderateren Stimmungsentwicklung und der steigenden Sparneigung sinkt das Konsumklima von 10,6 Punkten im November auf 10,4 Punkte zum Jahresende. Damit muss der Indikator etwas von seinem guten Niveau abgeben.


Rund 390 Aussteller und Marken präsentieren ihre aktuellen Kollektionen für die warme Jahreszeit...Nach dem Sommer ist vor dem Sommer: Die Vorbereitungen zur 54. CADEAUX Leipzig laufen auf Hochtouren. Vom 9. bis 11. März 2019 präsentiert die Fachmesse wieder die aktuellen Lifestyle-Trends für die warme Jahreszeit. Im Mittelpunkt stehen insbesondere die Bereiche Cook-Shop, Floristik, Wohnaccessoires sowie Geschenkartikel. Aber auch für die Holzkunst-Anbieter aus dem Erzgebirge bildet die Frühjahrs-CADEAUX den wichtigsten Ordertermin des Jahres.


Der Handelsverband Deutschland (HDE) rechnet damit, dass die Umsätze im Weihnachtsgeschäft erstmals über 100 Milliarden Euro liegen. Für das Gesamtjahr hebt der Verband seine Umsatzprognose auf +2,3 Prozent an. „Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind gut, der Arbeitsmarkt entwickelt sich weiter positiv. Deshalb wird das Umsatzplus in diesem Jahr etwas größer ausfallen, als bisher angenommen“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Der Einzelhandelsumsatz 2018 wird nach neuen Schätzungen 525 Milliarden Euro betragen. Umsatztreiber bleibt der E-Commerce. Die stationären Umsätze steigen um nominal 1,5 Prozent, die Onlineumsätze um 9,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.