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Nachrichten • Handel


Kategorien: Sonstige | Handel | Industrie | Personen

Fußball-WM: Ein Drittel der Händler bietet spezielle Ware an

13 Juni 2018

Gut ein Drittel der Einzelhändler in Deutschland hat spezielle Artikel zur Fußball-Weltmeisterschaft im Sortiment. Das zeigt eine aktuelle HDE-Kurzumfrage unter 300 Unternehmen. Besonders häufig ist dies demnach im Lebensmittelhandel, bei Sportartikeln, Spielwaren und bei Unterhaltungselektronik der Fall. Knapp die Hälfte der Unternehmen mit WM-Ware sieht einen positiven Einfluss des Fußballturniers auf ihr Handelsgeschäft - insbesondere durch steigende Umsätze in den WM-affinen Sortimenten (54%), aber auch über höhere Kundenfrequenzen (29%).
Tupperware im Web

13 Juni 2018

Wie das handelsblatt berichtet, eröffnet der Pionier des Party-Direktvertriebs erstmals auch hierzulande einen Onlineshop. Jetzt ist auf Tupperware.de das gesamte Katalogsortiment online bestellbar. Die Verkaufspartys sollen trotzdem auch in Zukunft im Mittelpunkt der Geschäfte stehen. Eigentlich wollte Tupperware in Deutschland 500 Studios eröffnen, doch bisher ist dies nicht in einem Fall geschehen. Allerdings sei das Studio-Konzept für Tupperware Deutschland noch nicht vom Tisch, heisst es. Der weltweite Umsatz stieg 2017 im Vergleich zum Vorjahr leicht auf 2,26 Milliarden Dollar. 2013 aber lag er noch bei 2,67 Milliarden Dollar. Die beliebten Kunststoffbehälter tragen nur noch rund ein Drittel zum Umsatz bei, der Großteil stammt von diversen Kosmetikmarken wie Nutrimetics und Nuvo. Vor etwa zwölf Jahren noch war der Partyvertrieb noch größer mit 165 Bezirkshändlern, heute sind es 112. Der Umsatz lag laut Bundesanzeiger 2016 bei 218,6 Millionen Euro, der Jahresüberschuss bei 1,2 Millionen Euro. Wie es weiter heißt, werden pro Tupperparty im Schnitt 400 Euro Umsatz gemacht, davon darf der Partymanager rund ein Viertel behalten. Um den Party-Verkäufern das Geschäft nicht zu ruinieren, verdienen sie in der Regel bei jeder Online-Bestellung in ihrer Region mit. Beim Kauf im Webshop wird zudem einer von ihnen in der Nähe vorgeschlagen.
Umstrukturierungen bei Unimet

23 Mai 2018

Unimet kündigt eine umfassende Neuausrichtung des Unternehmens an mit dem Ziel, künftig der führende deutsche B2B-Multi-Channel Anbieter für Garten-, Haushalts-, Elektro- und Werkstattartikel zu werden. Zur Erreichung dieses Ziels modernisiert man die Geschäfts- und Betriebsabläufe. Das Unternehmen wird Investitionen in Höhe eines einstelligen Millionen-Euro-Betrags tätigen, auch und gerade in digitale Lösungen für ihre Kunden und Lieferanten. Unrentable und der modernen Ausrichtung strukturell nicht mehr entsprechende Standorte in Burgthann, Hachenburg und Neuruppin werden auf Sicht von zwölf Monaten nicht mehr betrieben. Der Geschäftssitz in Oyten wird zu einem modernen und zentralisierten Verwaltungssitz ausgebaut, der die bundesweiten sowie internationalen Tätigkeiten des Unternehmens steuern wird. Ein Logistikdienstleister übernimmt ab dem kommenden Jahr aus dem angestammten Zentrallager in Oyten und aus einem zweiten Lager in Bremen den reibungslosen und direkten Warenversand an die aktuell rund 10.000 Kunden. Zudem wird im Rahmen der umfassenden Neuausrichtung des Vertriebs ab Januar kommenden Jahres ein Vertriebsdienstleister den Kundenstamm intensiv betreuen und neue Kundengruppen erschließen. Nach vollständiger Umsetzung der geplanten Maßnahmen sollen nachhaltig pro Jahr erhebliche Kosten in Millionenhöhe eingespart werden.
Smartphones immer wichtiger

17 Mai 2018

Der Anteil von Onlinekäufen über Smartphones am Gesamt-Onlineumsatz in Deutschland ist von knapp 20 Prozent im Jahr 2015 auf knapp 30 Prozent im vergangenen Jahr gestiegen. Gleichzeitig sinkt der Umsatzanteil von Käufen über Desktop-PCs und Notebooks. Das zeigen aktuelle Zahlen aus dem HDEOnline-Monitor 2018.
Handel in Zahlen

14 Mär 2018

Online-Marktplätze intensivieren insgesamt den Wettbewerb im Online-Handel und erleichtern vielen bisher rein stationären Unternehmen den Schritt hin zum Multichannel-Händler. Ergebnisse des neu gestarteten HDE-Marktplatz-Monitors zeigen aber, dass die Umsatzhelfer bei einer Benotung durch die Händler nach dem Schulnotensystem eher bescheiden abschneiden. Besonders negativ fallen im Zwischenzeugnis die Gebühren- und Provisionsstruktur mit einer 3,9 sowie die Händlerbetreuung mit einer 3,7 auf. Auch Rechtssicherheit und Verkaufskonditionen kommen mit 3,4 und 3,3 nicht sonderlich gut weg. Am besten schlägt sich – wie erwartet – das Umsatzpotential mit einer 2,9. Dabei lässt sich beobachten, dass die Ergebnisse sich mit zunehmender Größe der Marktplätze ausdifferenzieren: Nimmt man nur eBay- und Amazon Marktplace-Händler, rutschen Gebühren- und Provisionsstruktur und Händlerbetreuung auf 4,1 und 3,8 ab, während sich das Umsatzpotential auf eine 2,7 erhöht.
HDE startet Marktplatz-Monitor

14 Mär 2018

Gerade für kleine und mittelständische Händler sind Online-Marktplätze eine Möglichkeit, mit wenig Aufwand in den Online-Vertrieb einzusteigen und ein Millionenpublikum zu erreichen. Gleichzeitig nimmt jedoch auch die wirtschaftliche Abhängigkeit dieser Händler von marktstarken Plattformen zu. Fast 50 Prozent des gesamten deutschen Online-Umsatzes wurden im Jahr 2017 beispielsweise allein über Amazon und den zugehörigen Marktplatz abgewickelt. Viele Händler fühlen sich von ihren Vertragspartnern ungerecht behandelt. Deshalb startet der Handelsverband Deutschland (HDE) jetzt seinen Marktplatz-Monitor. Dieser ermöglicht es Händlern, kritische Praktiken an den HDE zu melden. Die Rückmeldungen werden dann vertraulich gesammelt, ausgewertet und gebündelt in rechtliche und politische Prozesse sowie den Dialog mit Marktplatzbetreibern eingebracht.
Sun City und Folat starten auf zentrada

28 Feb 2018

Jetzt 25.000 lieferbare Lizenzartikel auf Europas größter Online-Beschaffungsplattform - Lizenzmotive von bekannten Film- und Fernsehstars gehören zu den Lieblingen der Kinder und Jugendlichen. Dadurch profitiert der Einzelhandel in vielen Warengruppen von immer neuen Trendthemen im Lizenzgeschäft mit Spielwaren, Bekleidung, Geschenkartikeln und den tausend Dingen des täglichen Gebrauchs. Als Bezugsquelle für Lizenzartikel hat sich mittlerweile die Internetbeschaffung auch im Zwischenhandel etabliert. Gerade im schnelllebigen Lizenzgeschäft kann der Online-Großhandel seine kompletten Vorteile entfalten. Mit dem französischen Hersteller Sun City (Bekleidung und persönliche Accessoires) und dem niederländischen Anbieter Folat für Partyartikel setzen jetzt zwei weitere europäische Top-Anbieter auf zentrada, Europas größte Beschaffungsplattform im Konsumgüterhandel, für die europaweite Distribution an den selbständigen Einzelhandel.
Euronics toppt Umsatz

2 Feb 2018

Vom 4. bis 5. März findet auf dem Leipziger Messegelände der jährliche EURONICS Kongress statt – die wichtigste Veranstaltung im Kalender der Verbundgruppe aus Ditzingen. Bereits heute gibt EURONICS bekannt: der Umsatz konnte im Kalenderjahr 2017 im Vergleich zu 2016 um überdurchschnittliche 3,3 Prozent gesteigert werden. „Vor allem das 4. Quartal hat maßgeblich zum positiven Abschluss 2017 beigetragen. Entsprechend erwarten wir eine positive Grundstimmung auf dem EURONICS Kongress, der nun schon seit mehreren Jahren in Leipzig stattfindet. Seine Relevanz verdeutlicht nicht zuletzt die stets hohe Besucherzahl“, erklärt Benedict Kober, Sprecher des Vorstands der EURONICS Deutschland eG.
HDE-Prognose für 2018: Umsatzplus von zwei Prozent

31 Jan 2018

Der Einzelhandel konnte seinen Umsatz im vergangenen Jahr zum achten Mal in Folge steigern. Angesichts der weiterhin positiven wirtschaftlichen Rahmenbedingungen rechnet der HDE für das Jahr 2018 mit einem Umsatzplus von zwei Prozent. Gleichzeitig setzt sich das dynamische Wachstum im Online-Handel fort. „2017 war ein gutes Jahr für den Einzelhandel. Vom Online-Wachstum profitieren auch immer mehr stationäre Händler, die die Chancen der Digitalisierung für sich nutzen“, so HDE-Präsident Josef Sanktjohanser. Die Umsätze der Branche wuchsen insgesamt um nominal 4,5 Prozent. Für das kommende Jahr rechnet der HDE mit einem weiteren Plus von zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Für die Hälfte des Wachstums steht dabei der Online-Handel. Während der E-Commerce seine Umsätze um zehn Prozent steigern wird, macht der stationäre Kanal voraussichtlich nur ein Plus von 1,2 Prozent.
Handel in Zahlen

31 Jan 2018

Der Einzelhandel insgesamt wird seine Erlöse 2018 moderat erhöhen können. Der Umsatz (ohne Mehrwertsteuer) wird nach Prognose des HDE um 2,0% auf 523,1 Milliarden Euro steigen. Preisbereinigt wird das Umsatzplus rund 0,5% betragen. Der stationäre Einzelhandel wächst 2018 um nominal 1,2%. Der Online- Handel erhöht seine Erlöse um 10% auf 53,4 Milliarden Euro und steht damit für knapp 50% des Jahreswachstums. Mittlerweile wird jeder zehnte Euro im deutschen Einzelhandel über den Onlinehandel erlöst.
ifo Geschäftsklimaindex steigt

29 Jan 2018

Die Stimmung in den deutschen Chefetagen ist auch zu Jahresbeginn hervorragend. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Januar auf 117,6 Punkte gestiegen, nach 117,2 im Dezember. Dies war auf eine deutlich bessere Einschätzung der aktuellen Situation zurückzuführen. Der Lageindex stieg auf ein neues Rekordhoch. Die Erwartungen für die nächsten sechs Monate wurden hingegen etwas zurückgenommen, bleiben aber auf hohem Niveau. Die deutsche Wirtschaft startet mit Schwung ins neue Jahr. Im Großhandel hat sich das Geschäftsklima wieder verbessert. Die Großhändler waren mit ihrer aktuellen Lage zufriedener als im Vormonat. Auch der Optimismus mit Blick auf die kommenden Monate nahm leicht zu. Im Einzelhandel hingegen ist der Klimaindex gesunken. Dies war auf etwas weniger gute Lageeinschätzungen zurückzuführen. Die Erwartungen wurden jedoch etwas nach oben korrigiert.
Mehr als 20.000 neue Jobs im Einzelhandel

17 Jan 2018

Im ersten Halbjahr 2017 hat der Einzelhandel in Deutschland mehr als 20.000 neue Arbeitsplätze geschaffen. Das zeigen aktuelle Zahlen der Bundesagentur für Arbeit zum Stichtag 30. Juni 2017. Der Beschäftigungsaufbau hat sich somit im Vergleich zum vorhergehenden Quartal sogar beschleunigt. „Der Einzelhandel legt insbesondere bei der Zahl der sozialversicherungspflichtigen Jobs zu. Im Gegensatz dazu verringert sich das Angebot an Minijobs in der Branche immer weiter“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Die Daten der Bundesagentur zeigen dementsprechend ein Plus von 32.000 sozialversicherungspflichtigen Stellen. Demgegenüber steht ein Minus von knapp 12.000 Minijobs. „Minijobs werden im Handel bereits seit Jahren immer weniger. Im Vergleich zum Jahr 2011 sind es heute in der Branche über 100.000 weniger“, so Genth weiter.